CVCC = Compond Vortex Controlled Combustion

Seit 1969 experimente Honda mit einem Schichtlademotor, der die zu erwartenden strengen Abgasvorschriften erfüllen sollte. 1972 wurde ein entsprechender Experimentalmotor der Öffentlichkeit vorgestellt. Es dauerte dann noch bis 1974, bis ein solcher Motor in Serie ging.

Schichtlade-Motor des Civic CVCC - (c) Honda, Japan
Schnitt durch den CVCC-Motor des Civic
Schematische Darstellung des CVCC-Motors - (c) Honda, Japan
Schematische Darstellung des CVCC-Motors

Bei einem Schichtlademotor wird ein fettes Gemisch in einer Vorkammer zur Zündung gebracht. Über die sogenannte Fackeldüse ist diese Vorkammer mit der Hauptkammer verbunden, in der sich ein mageres Gemisch befindet, das durch die Zündung in der Vorkammer zu einer langsamen Verbrennung veranlaßt wird. Das verlangt einen besonderen Vergaser, der eigentlich aus zwei Vergasern besteht: Der erste Vergaser versorgt die Vorkammer mit einem fetten Gemisch und der zweite Vergaser stellt für die Hauptkammer ein besonders mageres Gemisch bereit.

Zusammengenommen ergeben die Gemischvolumina ein mageres Gemisch verglichen mit einem herkömmlichen Motor. Dadurch und durch die langsame Verbrennung des Hauptgemischvolumens entstehen weniger Stickoxide. Durch die langsame Verbrennung entstehen gleichzeitig weniger Verbrennungsreste in Form von Kohlenwasserstoffen. Und schließlich wird (geringfügig) weniger Benzin verbraucht.

Honda gelang es mit dem CVCC-Motor zunächst auf Katalysatoren zu verzichten.