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Der EV plus unterscheidet sich von anderen Fahrzeugen auf den ersten Blick nicht sehr, denn durch die Verbreitung der SUV ist seine Höhe, die durch die Unterflur-Anordnung der Energiespeicher in der Mitte des Fahrzeugs bedingt ist, nichts außergewöhnliches mehr.

Entwicklungsziel des EV plus war ein zuverlässiger Viersitzer mit ausreichender Ladekapazität für die alltäglichen Transportbedürfnisse moderner, us-amerikanischer Familien auf den üblicherweise zurückgelegten kürzeren Strecken - der Fahrt zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen und zu Freizeitbeschäftigungen.

Der EV plus konnte nur bei wenigen Händlern in Kalifornien geleast werden, da die Abgabe an Kunden eigentlich ein Großversuch war. Im Leasingpreis von 455 $ je Monat waren bis auf die Installation und Lieferung der Anlage zum Laden der Energiespeicher alle Kosten für Versicherung, Wartung (vor allem der Austausch von Reifen, Bremsen und Batterien) und Reparatur - auch unterwegs - enthalten: Dabei handelte es sich offenbar um ein Rundum-Sicherheits-Paket, damit die Funktionsfähigkeit zumindest während des Erprobungszeitraums (1997 bis 2002) sichergestellt war.

Vieles am und im EV plus war zum damaligen Zeitpunkt hinsichtlich der Haltbarkeit mangels Erfahrung unsicher. Dazu gehörten auch die Reifen, die einen besonders niedrigen Rollwiderstand besitzen:
Dunlop Reifen am Honda EV Plus - (c) Ed Thorpe, USA

Honda EV Plus - Baujahr 1997 - (c) Ed Thorpe, USA
EV plus

Honda EV Plus - Baujahr 1997 - (c) Ed Thorpe, USA

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Ed Thorpe berichtet über seinen NPLUGD