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Honda Accord - Baujahr 1997 - (c) Honda, Japan

Honda Accord - Baujahr 1998 - (c) Honda, USA

Honda Accord - Baujahr 1998 - (c) Honda, Deutschland

Getreu dem Motto "global denken - lokal handeln" brachte Honda die sechste Generation der Accord Limousine wieder in regionalen Varianten auf die verschiedenen Märkte. Konsequenter Weise entwickelte jede Region das Fahrzeug selbst - aufbauend auf einer gemeinsamen, aber flexiblen Plattform. Zu unterscheiden sind die Varianten am besten an der Gestaltung der feststehenden hinteren Seitenfenster.

In Japan erschien die Limousine 1997 zusammen mit dem Schwestermodell Torneo. Sie besaß im Vergleich mit den anderen Regional-Varianten den kürzesten Radstand, die schmalste Spur und auch die schmalste Karosserie. Dafür gab es in Japan einen Kombi, den Accord Wagon, der nirgendwo sonst angeboten wurde.

Ein Jahr später, im Jahre 1998, kam die nordamerikanische Limousine des Accord heraus. Sie besaß den größten Radstand, die breiteste Spur und die breiteste Karosserie, denn hier wurde wieder ein V6-Motor eingebaut, den es sonst nur noch in Australien und Neuseeland und China gab (wenn das ebenfalls aus nordamerikanischer Produktion stammende Coupé außer Betracht bleibt). Diese "große" Accord Limousine wurde außerdem im außer-japanischen Asien mit den 4-Zylinder-Motoren angeboten.

Ebenfalls im Jahre 1998 brachte Honda Europa den neuen Accord auf den Markt. Er wurde in Deutschland entwickelt und in England gebaut. Obwohl Radstand und Spur sich zwischen japanischer und nordamerikanischer Variante bewegen, besitzt die europäische Limousine die kürzeste Karosserie. Außerdem begannen die Europäer damit, als Imageträger sportliche Versionen (z. B. den Type R) anzubieten. Und schließlich gab es seit 1999 in Europa den einzigen 5-Türer Accord zu kaufen.