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1968 präsentierte Soichiro Honda eine Mittelklasse-Limousine mit luftgekühltem 4-Zylinder-Motor. Trotz Leichtmetall- und Frontmotor wollte er beweisen, daß die Luftkühlung der Wasserkühlung ohne Komforteinbußen überlegen ist, weil sie mit weniger Teilen und weniger Gewicht auskommt. Der Honda 1300 wurde zweifellos ein Höhepunkt der technischen Entwicklung von Serien-Automobilen mit luftgekühlten Motoren.

Trotz leisem Motor - dank DDAC - und guter Fahrleistungen blieb dem Modell der wirtschaftliche Erfolg versagt. Deshalb lief die Produktion nach 106.491 gefertigten Einheiten (Limousine und Coupé) aus. Der Nachfolger namens 145 besaß zwar noch die Karosserie des 1300, aber einen wassergekühlten Motor.

Die Limousine erschien 1969 in zwei Varianten und drei Leistungsstufen auf dem Markt und wurde bis 1972 gebaut. Hauptsächliches äußeres Unterscheidungsmerkmal der beiden Varianten sind die Scheinwerfer. Seit 1970 gab es das Fahrzeug mit automatischem Getriebe. Später im selben Jahr wurde die Limousine überarbeitet und die leistungsstärkere Variante eingestellt:

Honda 1300 77 - Baujahr 1971 - (c) Honda, Japan

Honda 1300 77 - Baujahr 1969 - (c) Honda, Japan
1300

Honda 1300 99 S - Baujahr 1969 - (c) Honda, Japan