Type R-Serie

Sportlich aufbereitete Serien-Fahrzeuge, die nicht als Sportwagen gelten, wie den Civic RS, und Renn-Versionen, wie den S 800 RSC, besitzen bei Honda eine lange Tradition. Seit 1995 bietet Honda solche Fahrzeuge unter der gemeinsamen Versionsbezeichnung Logo Type R an. Den Anfang machte damals der Integra, ein ohnehin schon recht sportlicher Wagen.

R steht für Racing und das kann fast wörtlich genommen werden. Logo Type R-Motoren sind überarbeitete Serien-Motoren. Maßnahmen, wie optimierter Ein- und Auslaß, polierte Ansaugkanäle und Zylinderköpfe, Leichtgewicht-Ventile, eine speziell ausgewuchtete Kurbelwelle und andere Feinarbeiten erzielen mehr Leistung. Außerdem werden Antrieb und Fahrwerk dieser Fahrzeuge überarbeitet. Serienmäßig gehört zur Ausstattung ein Sperrdifferential. Eine verbesserte Fahrwerksabstimmung, kräftigere Stabilisatoren, Domstreben, kräftigere Bremsen, spezielle Leichtmetall-Felgen und die notwendigen Karosserie-Verstärkungen gehören zu den Anpassungen an die gestiegene Leistung und verbessern das Handling. Weglassen von Dämmaterial, Klimaanlage u. ä., Sportsitze und je nach Modell viele Details mehr verringern das Gewicht des ursprünglichen Autos.

Der Integra Type R begründete den Ruf dieser Racing-Versionen dadurch, daß er nach der Markteinführung über verschiedene bekannte Rennstrecken gehetzt wurde und dabei mehrere Gruppe-N Rundenrekorde brach. Da ein Vorläufer der Logo Type R-Serie, der NSX-R, in Japan ebenfalls Standards in dieser Hinsicht setzte, gilt das Symbol Logo Type R inzwischen als Synonym für straßentaugliche Rennwagen der Marken Honda und Acura. Deshalb werden gerne die verschiedensten Modelle im Logo Type R-Stil getunt. Honda selbst bot folgende Logo Type R-Modelle an:

1995:
Logo Honda Integra Type R 1995
1997:
Honda Civic Type R - Baujahr 1997 - (c) Honda, Japan
1999:
2001:
2001:
2002:
2007:
2007: